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Nach dem Tod ihres Besitzers wussten zwei untröstliche Hunde nicht, wie sie weiterleben sollten.

Nach dem Tod ihres Besitzers wussten zwei untröstliche Hunde nicht, wie sie weiterleben sollten.

Wie Menschen, so haben auch Hunde ihre Schwierigkeiten, den Verlust ihrer Familienmitglieder zu verkraften. Es kann Tage oder sogar Monate dauern, bis sie sich erholen, doch selbst dann benötigen sie viel Liebe und Verständnis.

Eine der traurigsten Geschichten erzählt von zwei Hunden,die ihren Besitzer nach einem langen Kampf mit einer Krankheit verloren haben. Die Hunde verbrachten Tage damit, zusammengerollt auf einer Couch zu liegen, völlig untröstlich.

Sie waren verwirrt und orientierungslos, bis eine Gruppe von engagierten Rettern erschien!

Ein trauriger Anblick

Veraengstigte Hunde liegen auf einer Couch
Quelle: Hope For Paws

Eine Frau namens Doreen wandte sich an ein naheliegendes Tierheim und bat um Hilfe für Debby und Gidget, die zwei Hunde ihrer verstorbenen Freundin.

Obwohl Doreen ihnen gerne geholfen hätte, war sie allein dazu nicht in der Lage, da die Hunde zu scheu und ängstlich waren, um sich zu zeigen.

Katie McKittrick und Alex Babcock von Hope For Paws fuhren zwei Stunden und erreichten schließlich das Haus. Doreen erklärte, dass die Hunde nicht aus dem Haus kommen wollten. Sie versuchte, sie mit Futter und Leckerlis zu locken, doch die Hunde warteten immer, bis sie gegangen war, bevor sie herauskamen, um zu fressen.

Ein brauner Hund
Quelle: Hope For Paws

Angesichts ihrer Situation war ihr Verhalten vollkommen verständlich, erklärten Alex und Katie. Debby und Gidget waren offensichtlich immer noch unter Schock wegen des Verlustes und benötigten Zeit, um wieder Vertrauen zu fassen.

Die Retter betraten vorsichtig das Haus und fanden die Hunde zusammengekauert auf einer Couch. An ihren Gesichtsausdrücken konnte man erkennen, dass sie sehr ängstlich waren, doch sie weigerten sich zu bewegen.

Veraengstigter Hund im Haus
Quelle: Hope For Paws

Katie näherte sich ihnen behutsam und konnte beide Hunde mit einer sanften Schlinge sichern.

Nachdem der schwierigste Teil vorbei war, setzten die Retter die Hunde in getrennte Boxen und brachten sie ins Auto. Doreen war dem Team von Hope For Paws sehr dankbar, dass es im richtigen Moment gekommen war, um Debby und Gidget zu retten.

Wieder lernen, zu vertrauen

Brauner Hund
Quelle: Hope For Paws

Nach der ersten Versorgung und Untersuchung wurden die Hunde von L.A. Animal Rescue aufgenommen, die anboten, sie so lange in Pflege zu nehmen, bis ein geeignetes Zuhause für sie gefunden wurde.

Zunächst waren sowohl Debby als auch Gidget sehr scheu, doch mit der Zeit öffneten sie sich.

Als ihre wahren Persönlichkeiten zum Vorschein kamen, wurde den Pflegern klar, dass Gidget die Führerin war. Debby hielt sich stets an ihre Schwester und vertraute auf sie. Sie war in gewisser Weise ihr persönlicher Beschützer.

„Gidget ist die Beschützerin von uns beiden. Sie übernimmt gerne die Führung und ist ziemlich direkt. Sie ist sehr liebevoll und anhänglich und genießt es, Küsse zu geben und zu kuscheln, sobald sie jemanden kennengelernt hat“, heißt es auf der Website von Hope For Paws.

Nur wenige Monate nach ihrem Aufenthalt in der Pflegestelle verwandelten sich beide Hunde in die liebenswertesten Kuscheltiere. Sie gewöhnten sich wirklich an ihre neue Umgebung und signalisierten, dass sie bereit waren, ihre neuen Familien kennenzulernen.

Wenn die Zeit reif ist, sind wir uns sicher, dass Gidget und Debby einige Familien sehr glücklich machen werden!