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Der F1B Goldendoodle: Rasseportrait

Der F1B Goldendoodle: Rasseportrait

Goldendoodles erfreuen sich unter den Hundehaltern aufgrund ihres tollen Wesens einer sehr großen Beliebtheit. Insbesondere der F1B Goldendoodle hat dabei im Vergleich zu den anderen Goldendoodles entscheidende Vorteile.

Spielst auch du mit dem Gedanken, einen Goldendoodle in deine Familie aufzunehmen? Hier erfährst du alles zu dieser Hunderasse und zu den Vorteilen, die ein F1B Goldendoodle mit sich bringt. So kannst du abwägen, ob diese Hunderasse für dich geeignet ist.

Die verschiedenen Kreuzungen des Goldendoodles

Je nach Kreuzung der verschiedenen Hundetypen unterscheidet man beim Goldendoodle verschiedene Rassearten, welche vom Hundetyp der Elterntiere abhängen:

• Die F1 Generation entsteht aus einer Kreuzung zwischen einem reinrassigen Pudel sowie einem Golden Retriever.

• Der F1B Goldendoodle entsteht aus einer Kreuzung zwischen einem Pudel und einem F1 Goldendoodle der ersten Generation.

• Der F2 Goldendoodle entsteht aus der Kreuzung von zwei F1 Goldendoodles.

• Der F2B Goldendoodle entsteht aus einer Kreuzung zwischen einem F1 Goldendoodle und einem F1B Goldendoodle.

• Ein F3 multigen Goldendoodle entsteht aus einer Kreuzung zwischen zwei F2 oder F2B Goldendoodles.

Goldendoodle ähneln zudem anderen Zuchtformen, bei denen Pudel mit anderen Hunden gekreuzt werden. So wird der Labradoodle aus dem Labrador Retriever und dem Pudel gezüchtet.

Auch der Doubledoodle ist ein Verwandter der Goldendoodles, er entsteht aus einer Kreuzung zwischen dem Labrador Retriever, dem Golden Retriever und dem Pudel. Der Aussiedoodle entsteht durch eine Verpaarung von einem Pudel und einem Australien Shepherd.

Der Ursprung des Goldendoodles

Mini Goldendoodle Welpe zeigt Niedlichkeit

Der F1B Goldendoodle stammt also von den Golden Retrievern wie auch den Pudeln ab, es handelt sich somit um eine Hybridrasse. Diese Herkunft zeigt sich auch im Namen: So setzt sich Goldendoodle aus “Golden”, für den Golden Retriever, sowie “-oodle”, für poodle, also englisch für Pudel, zusammen.

Der Ursprung des Golden Retrievers liegt im vergangenen Jahrhundert. Er stammt vom Bluthund, dem Irisch Setter sowie dem Tweed Water Spaniel ab. Golden Retriever gelten als sehr lebensfrohe und ausgeglichene Hunde. Außerdem haben sie ein sehr zuverlässiges Wesen, weshalb sie sehr gerne als Hilfshund für sehbehinderte Menschen wie auch als Familienhund eingesetzt werden.

Das bei uns häufig vorherrschende Vorurteil gegenüber Pudeln, dass diese eher peinliche Modepüppchen sind, wird dieser Hunderasse bei Weitem nicht gerecht. So gelten Pudel als sehr gesunde und sportliche Hunde.

Der Golden Retriever und der Pudel haben Ähnlichkeiten in der Größe wie auch dem Körperbau. Außerdem harmonieren auch die Wesensmerkmale und die Charakterzüge miteinander.

Ursprünglich stammt der Goldendoodle aus Nordamerika. Dort wurde er insbesondere als Therapie-, Diabetiker-, Blinden- und Rettungshund eingesetzt. Denn durch die Kreuzung mit dem Golden Retriever ist es recht einfach, den Goldendoodle zu trainieren.

Er wurde in den 90er-Jahren zum ersten Mal gezüchtet. Ziel war es, einen Blindenhund zu züchten, welcher auch für Personen, welche an einer Hundehaarallergie leiden, geeignet ist. Der ein oder andere Welpe dieses Wurfes hatte durch die Einkreuzung des Pudels auch wirklich ein Fell, welches keine Allergien hervorrief.

Außerdem wollten die Züchter einen Hund schaffen, welcher die freundliche Natur und die Intelligenz eines Golden Retrievers mit dem Fell eines Pudels kombiniert.

Die Vorteile des F1B Goldendoodle

Goldendoodle F1B Hund im Wald

Die Vorteile des F1B Goldendoodle liegen darin, dass diese Hunderasse in der Regel keine Haare verliert. Dadurch ist sie auch für Allergiker geeignet.

Beim F1 Goldendoodle wie auch beim F2 Goldendoodle gibt es zwar auch einige Hunde, welche nur sehr wenig haaren und somit allergiefreundlich sind, allerdings haaren einige auch etwas mehr. Dies kann man allerdings bei einem Welpen nicht erkennen, weshalb es für Allergiker zu empfehlen ist, dass sie stattdessen zu einem F1B Goldendoodle greifen.

Dies kommt daher, dass beim F1B Goldendoodle ein großer Anteil von Pudel zu finden ist. Pudel haben eine Fellstruktur, welche sehr allergiefreundlich ist, da sie viel weniger Fell verlieren als andere Hunderassen. So gibt es bei dieser Hunderasse keinen Wechsel zwischen Sommer- und Winterfell.

Allerdings solltest du beachten, dass du beim Kauf eines Welpen nicht erkennen kannst, ob die positiven Eigenschaften des Pudels sich wirklich zu 100 Prozent durchgesetzt haben. So kann es auch bei dem ein oder anderen F1B Goldendoodle passieren, dass dieser ein wenig Haare verliert – aber selbstverständlich deutlich weniger als seine reinrassigen Verwandten.

Die meisten Menschen reagieren allerdings nicht auf das Fell eines Hundes allergisch, sondern auf seine Hautschuppen. Aus diesem Grund werden Goldendoodle auch hypoallergene Hunde genannt, da sie üblicherweise weniger Hautschuppen verlieren als andere Hunderassen.

Das Aussehen des F1B Goldendoodle

Goldendoodle im Freien

Goldendoodle werden heutzutage in vielen verschiedenen Farben gezüchtet. Es gibt Goldendoodle in Creme, Beige, Kupfer, Grau, Gold, Rot, Apricot, Weiß und Schwarz. Auch ein geschecktes Fell ist nicht ausgeschlossen.

Außerdem unterscheiden sich die Haartypen der Goldendoodle. Es gibt Goldendoodles mit gelocktem wie auch gewelltem Fell, in kurz und in mittellang – je nachdem, welche Rasse sich mehr durchsetzt. So gibt es den welligen, flachen, geraden Felltyp, welcher eine Mischung aus Golden Retriever Haaren und Pudellocken bildet, und den lockigen Felltyp, welcher Ähnlichkeit zum Pudelfell aufweist. Üblicherweise ist das Fell 5 bis 8 cm lang.

Goldendoodles kommen in verschiedenen Größen vor: Standard, Medium und der F1B Goldendoodle Mini. Standard kommt aus einer Kreuzung zwischen einem Golden Retriever und einem Großpudel beziehungsweise Königspudel. Miniatur rührt von Kreuzungen zwischen Golden Retriever und Zwergpudel her.

Beim F1B Goldendoodle medium beträgt die Schulterhöhe circa 44 bis 53 cm und das Gewicht 13 bis 24 Kilo. Standard Goldendoodles hingegen sind 54 bis 65 cm groß und 25 bis 45 Kilo schwer. Der F1B mini Goldendoodle wird nur 30 bis 43 cm groß und wiegt 7 bis 15 Kilo.

Die Eigenschaften des F1B Goldendoodle

Goldendoodle F1B Hund im Wald

Goldendoodles sind sehr einfühlsame und liebenswürdige Hunde. Sie werden nicht nur bei Behinderten, sondern auch als Schulhund sehr gerne eingesetzt.

Bestenfalls findet sich beim Goldendoodle eine optimale Kombination aus den Wesen vom Golden Retriever und vom Pudel. Dies wäre die Intelligenz des Pudels und die leichte Erziehung und Folgsamkeit des Golden Retrievers.

So sind Goldendoodle sehr gelehrige und aufmerksame Hunde. Auch sind sie sehr freundlich und liebevoll, weshalb sie ideal als Familienhund geeignet sind. Außerdem gelten Goldendoodle als sehr genügsame, sanfte und geduldige Hunde.

Ein Goldendoodle ist für Familien mit Kindern jeden Alters geeignet, da sie in der Regel auch zu Kindern sehr sanft wie auch geduldig sind. Allerdings solltest du darauf achten, Hund und Kind langsam aneinander zu gewöhnen und insbesondere deinem Kind beibringen, wie es mit einem Lebewesen umgehen sollte.

Wichtig ist, dass dein Kind versteht, dass es den Vierbeiner, wenn er schläft und wenn er frisst, in Ruhe lassen sollte, und auch sonst nicht grob mit ihm umgeht. Ein Goldendoodle sollte, wie jede andere Hunderasse, nicht mit einem kleinen Kind alleine gelassen werden.

Zudem sind Goldendoodle in der Regel sehr sozial. Sie kommen gut mit ihren Artgenossen wie auch Menschen zurecht. Aufgrund von ihrem freundlichen Wesen sind Goldendoodle also keinesfalls dafür geeignet, als Wachhunde eingesetzt zu werden. Denn dein Goldendoodle wird Einbrecher freundlich begrüßen, anstatt sie abzuschrecken.

Beachte aber auch, dass dein Goldendoodle nicht glücklich wird, wenn er als alleiniger Wohnungshund gehalten wird. So benötigt er neben ausgiebigen Spaziergängen zusätzlich Auslauf im Garten. Auch Zwinger- und Außenhaltung sind nicht geeignet.

Der Goldendoodle muss gefordert werden, damit er sich nicht unterfordert fühlt und unglücklich wird. Denn beim Goldendoodle ist es wichtig, dass Geist und Körper möglichst ausgelastet werden. Darum und aufgrund ihrer Intelligenz sind Goldendoodle gut dazu geeignet, viele kleine Kunststücke zu lernen. Auch Hundesportarten wie Obedience, Flyball und Agility sind möglich.

Außerdem ist es wichtig, dass dein Goldendoodle mehrmals am Tag Auslauf bekommt. Probiere dazu am besten verschiedene Sportarten aus, damit du die Sportart findest, welche dir wie auch deinem Vierbeiner am meisten Spaß bereitet. Beispiele hierfür sind große Gassirunden durch den Wald oder aber du joggst oder fährst Rad, während dein vierbeiniger bester Freund neben dir herläuft.

Außerdem sind viele Goldendoodles kleine Wasserratten. Besonders wenn es im Sommer sehr heiß ist solltest du es deinem Vierbeiner darum ermöglichen, sich in einem See oder einem Fluss abzukühlen.

Beachtest du dies, dann steht einem zufriedenen und langem Hundeleben nichts mehr im Weg. Die Lebenserwartung von Goldendoodles beträgt 10 bis 15 Jahre.

Die Pflege des F1B Goldendoodle

Goldendoodle Welpe, der auf rotem Kissen ruht

Der F1B Goldendoodle haart also üblicherweise gar nicht oder nur sehr wenig. Aus diesem Grund ist eine regelmäßige Fellpflege beim Goldendoodle von großer Wichtigkeit.

Besorge dir dazu am besten im Fachhandel geeignete Kämme, Striegel und Hundebürsten. Damit kannst du das Fell deines Vierbeiners regelmäßig bürsten und dadurch verhindern, dass verfilzte Stellen oder Knoten entstehen. Vernachlässigst du die Fellpflege, dann hilft im schlimmsten Fall nur noch das Abschneiden.

Dass dein F1B Goldendoodle kein oder nur sehr wenig Fell verliert, macht sich in deiner Wohnung, wenn es ums Putzen geht, auf sehr angenehme Weise bemerkbar. Bedenke allerdings, dass diese Eigenschaft des Goldendoodles bedeutet, dass du mit deinem Vierbeiner mehrmals im Jahr einen Hundefriseur aufsuchen musst – im Idealfall alle acht bis zwölf Wochen.

Dieser kann mithilfe von einer Schere und einer Schermaschine das Fell deines vierbeinigen Lieblings wieder auf die richtige Länge bringen. Hunde sind im Verhalten teilweise vergleichbar mit kleinen Kindern – dies wirst du spätestens dann bemerken, wenn dein Goldendoodle beim Spaziergang in jede Pfütze springt.

Dies ist allerdings überhaupt kein Problem. Trockne deine Fellnase einfach, wenn ihr nach Hause kommt, mit einem Hundehandtuch gründlich ab. Außerdem benötigst du ein Baumwolltuch. Mit diesem kannst du deinem Vierbeiner die Augen wie auch die Ohrmuscheln auswischen.

Den übrigen Schmutz verliert der Goldendoodle üblicherweise von selbst. Denn sein Fell verfügt über einen Selbstreinigungsmechanismus. Dies erklärt auch, wie ein weißer oder heller Hund auf magische Weise immer wieder sauber wird.

Häufige Krankheiten des F1B Goldendoodle

Goldendoodle F1B Hund im Freien

Um einen möglichst gesunden Goldendoodle zu sich nach Hause zu holen, ist es wichtig, diesen nur von einem im VDH anerkannten Züchter zu kaufen. Denn bei diesen Züchtern kannst du dir sicher sein, dass sie sich streng an die geltenden Gesundheitsvorgaben halten. So ist deren vordergründiges Ziel, einen gesunden, körperlich fitten Hund zu züchten, und übertriebene Schönheitsideale werden bei der Zucht ignoriert.

Sogenannte Qualzuchten mit ihren fragwürdigen Rassestandards gehören glücklicherweise immer mehr der Vergangenheit an. Denn auch auf Hundeausstellungen achten die Showrichter zunehmend darauf, ob Hunde ohne Belastungsanzeichen am Wettbewerb teilnehmen können. Ansonsten werden früher hoch prämierte Hunde heutzutage abgewertet oder gar ausgeschlossen.

Da der Golden Retriever allerdings zu einem der beliebtesten Rassehunde zählt, ist es leider unumgänglich, dass es unter den Züchtern auch einige schwarze Schafe gibt. Diese züchten ohne Papiere und achten nicht auf die Gesundheit der Hunde, was sich beim Goldendoodle als Nachkomme bemerkbar machen kann.

So ist nicht nur der Großpudel, sondern auch der Golden Retriever anfällig für eine Hüftdysplasie, HD genannt. Um zu verhindern, dass diese Erkrankung an die Nachkommen weitergegeben wird, muss der Züchter vor der Paarung eines Golden Retrievers mit einem Großpudel einen Nachweis darüber vorlegen, dass die Hüften der beiden Hunde gesund sind. Dieses Vorgehen schließt zwar nicht aus, dass der Goldendoodle nicht an einer Hüftdysplasie leiden wird, dennoch sinkt das Risiko erheblich.

Außerdem sind Golden Retriever wie auch Pudel anfällig für Nierenerkrankungen wie auch für die progressive Retinaatrophie, PRA genannt. Durch einen Gentest kann PRA aber von den Züchtern ausgeschlossen werden.

Allerdings besteht beim Goldendoodle außerdem die Möglichkeit von Haut- und Fellproblemen. Diese entstehen durch das Aufeinandertreffen des Retriever- und Pudelfells.

Pudel und Golden Retriever sind anfällig für vererbbare Augenkrankheiten. Wenn der Goldendoodle die hängenden Ohren des Golden Retrievers erbt, sind diese anfällig für Ohr-Infektionen beim Schwimmen. Darum ist es wichtig, dass du darauf achtest, dass die Ohren trocken und sauber sind – insbesondere, nachdem dein Vierbeiner schwimmen war.

Du siehst also: Auch Goldendoodle sind nicht frei von Krankheiten. Darum ist es sehr wichtig, dass du deinen Welpen von einem seriösen Züchter kaufst – bei Kleinanzeigen liest du am besten Bewertungen zum Züchter durch.

Denn seriöse Züchter achten darauf, dass beide Elterntiere gesund sind, damit der Genpool ausgebaut werden kann und nicht kranke Hündinnen und Rüden miteinander verpaart werden. Du solltest darum nur einen Welpen kaufen, welcher einen HD- und Gesundheitsnachweis hat.

Der Preis eines F1B Goldendoodle

Goldendoodle Dog Welpe draußen auf Gras

Bei den Goldendoodles gibt es eine sehr große Preisspanne. Am besten ist es, wenn du dich für einen Welpen im mittleren Preissegment entscheidest.

Denn Preise für Goldendoodle Welpen, welche bei über 2000 Euro liegen, sind einfach nur übertrieben und keinesfalls gerechtfertigt. Eine derartige Preispolitik solltest du nicht unterstützen.

Gleichzeitig solltest du aber beim Kauf deines Welpen keinesfalls zu sparsam sein. Wird ein Goldendoodle Welpe für unter 400 Euro angeboten, dann kannst du davon ausgehen, dass es sich dabei um keinen seriösen Züchter handelt.

Das Geld, welches du hier beim Kauf sparst, kommt im Nachhinein häufig um ein Vielfaches in Form von Arztkosten auf dich zu, da diese unseriösen Züchter meist nicht auf das Gesundheitskonzept achten.

Falls dein Geld nicht für einen Goldendoodle Welpen ausreicht, dann kannst du dich auch im Tierheim umsehen. Denn wenn du Glück hast, findest du auch dort einen Goldendoodle. Gleichzeitig kannst du dabei etwas Gutes tun, schließlich warten die Tiere im Tierheim sehnsüchtig auf eine neue Familie sowie ein liebevolles neues Zuhause.

Das solltest du beim Kauf eines F1B Goldendoodle Welpen noch beachten

Goldendoodle Hund am Sandstrand

Wenn du dich dazu entschieden hast, dir einen F1B Goldendoodle Welpen nach Hause zu holen, solltest du auf einige Sachen achten, um keine Enttäuschung zu erleben.

Höre beim Goldendoodle F1B Züchter unbedingt auf dein Gefühl – dieses hilft häufig dabei, unseriöse Züchter zu erkennen. Der Züchter sollte gut mit den Welpen umgehen und es sollte deutlich werden, dass er sie nicht nur als Geldmaschine betrachtet.

Um das Risiko für Erbkrankheiten zu minimieren, solltest du dir von dem Züchter unbedingt die Ahnentafel beziehungsweise die Gesundheitspapiere der Elterntiere zeigen lassen. Kaufe auf keinen Fall einen Goldendoodle aus schlechter Züchtung einfach aus dem Grund, weil der kleine Welpe dich so niedlich anschaut oder weil du Mitleid mit ihm hast.

Im Vordergrund sollte immer die Gesundheit des Hundes stehen. Macht er auf dich einen schlechten gesundheitlichen Eindruck, dann hilfst du mit deinem Kauf weder dem Hund, noch der schlechten Zuchtsituation, da du den Züchter dann in seinem Vorgehen bestätigst und dieser auch weiterhin nicht auf die Gesundheit seiner Welpen achten wird. Gib nur serösen Züchtern eine Chance!

Außerdem ist es wichtig, dass du dir die Elterntiere, also Deckrüde wie auch Mutterhündin, des Welpen zeigen lässt. Diese sollten unbedingt, genauso wie die Welpen, vital und freundlich sein.

Wie das Temperament deines Welpen sein wird, hängt zu einem großen Teil von den Elterntieren ab. Ich rate dir darum sehr von Spontankäufen ab. Stattdessen solltest du dir viel Zeit mit der Auswahl des richtigen Hundes lassen. Schließlich wird dich dein F1B Goldendoodle über viele Jahre begleiten.

Um den Welpen zu finden, der am besten zu dir passt, solltest du dem Züchter erklären, was du dir von deinem Vierbeiner erhoffst. Denn erfahrene Züchter können schon bei kleinen Welpen erkennen, ob diese besonders aufgeweckt, mutig oder doch ruhig sind. In den meisten Fällen haben Goldendoodle Welpen ein durchschnittliches Temperament und sind sehr verspielt und neugierig.

Hast du deinen kleinen tierischen Begleiter nun gefunden und zu dir nach Hause geholt, dann beginnst du optimalerweise gleich nach der Eingewöhnung mit der Erziehung. Denn Goldendoodles können sehr gut erzogen werden, wenn du früh genug damit beginnst.

Melde deine Fellnase dazu am besten in einer Hundeschule an. Dort werden extra Welpenspielstunden angeboten. Hier kann dein Vierbeiner ersten Kontakt zu seinen Artgenossen schließen und sein Sozialverhalten trainieren.

Die Ernährung des F1B Goldendoodle

Goldendoodle F1B Hund im Park

Bereits von Beginn an solltest du deinem Vierbeiner ausschließlich hochwertige Tiernahrung zu Fressen geben. Empfehlenswert ist eine Ernährung, welche größtenteils Fleisch beinhaltet – beim Nassfutter wie auch beim Trockenfutter.

Achte darauf, dass beim Futter für deinen F1B Goldendoodle weder Zucker noch Getreide enthalten ist. Denn Letzteres kann von den meisten Hunden nur sehr schwer verdaut werden.

Dein Welpe sollte vier Portionen Futter täglich bekommen. Damit vermeidest du es, seinen Magen zu sehr zu strapazieren.

Bei der Futtermenge solltest du auf die Empfehlungen des Herstellers des Futters wie auch des Tierarztes achten. Denn Golden Retriever sind für ihre Gewichtsprobleme bekannt. Um dem entgegenzuwirken, ist es wichtig, dass du bei deinem F1B Goldendoodle von klein auf darauf achtest, dass er nicht zu viel zu Fressen bekommt.

Damit du es möglichst schnell bemerkst, wenn dein Vierbeiner zu viel zunimmt, solltest du dir angewöhnen, ihn alle zwei Wochen zu wiegen. So kannst du gegebenfalls die Futtermenge rechtzeitig anpassen.

Falls du deiner Fellnase zwischendurch gerne Kausnacks und Leckerbissen geben möchtest, dann ist es wichtig, dass du die Futtermenge entsprechend reduzierst.

Und nun wünsche ich dir viel Spaß mit deinem neuen tierischen Begleiter!

Der F1B Goldendoodle Rasseportrait

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