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Mein Hund kratzt sich ständig am Ohr: Das hilft bei juckenden Ohren

Mein Hund kratzt sich ständig am Ohr: Das hilft bei juckenden Ohren

Dein Hund kratzt sich ständig am Ohr? Ein Juckreiz am Ohr kann viele Ursachen haben.

Vermutlich kennst du das Gefühl: Dich plagt ein starker Juckreiz, und du kannst nichts gegen das Bedürfnis, dich zu kratzen, machen. Genauso geht es auch deinem Vierbeiner, wenn seine Ohren jucken.

Ständiger Juckreiz ist sehr unangenehm und kann sich negativ auf das allgemeine Wohlbefinden deines vierbeinigen Lieblings auswirken. Um das Leiden deines Vierbeiners zu lindern, ist es notwendig, dass du herausfindest, weshalb sich dein Hund ständig am Ohr kratzt.

Denn nur so kannst du die Ursache gezielt bekämpfen. Zudem können sich einige der Ursachen in ernstzunehmende Erkrankungen verwandeln, wenn sie zu lange unbehandelt bleiben.

Aus diesem Grund erfährst du hier, was die Gründe sein können, weshalb sich dein Vierbeiner ständig am Ohr kratzt, und was du dagegen tun kannst.

Mein Hund kratzt sich ständig am Ohr: Wie entsteht der Juckreiz?

Der weiße Hund kratzt sich am Ohr

Hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht, wie so ein Juckreiz eigentlich entsteht?

Im Körper werden die Nervenfasern von Botenstoffen wie zum Beispiel Histamin und Serotonin stimuliert – das ist ganz normal. Wird allerdings einer der beiden Botenstoffe viel stärker als gewöhnlich ausgeschüttet, dann führt dies dazu, dass die Nervenfasern stärker aktiviert werden. Diese Erhöhung von den Histamin- oder Serotoninwerten kann zum einen durch körpereigene Prozesse ausgelöst, aber auch von äußeren Einflüssen verursacht werden.

Durch die stärkere Aktivierung der Nervenfasern wird dem Gehirn die Stelle als juckend gemeldet. Der Hund reagiert darauf, indem er an der Stelle kratzt, was den Juckreiz kurzfristig lindert.

Dadurch, dass die Hautpartien durch das Kratzen gereizt werden, werden allerdings weitere Botenstoffe aktiviert. Dies führt wiederum dazu, dass wieder ein Juckreiz ausgelöst wird. Es ist also ein wahrer Teufelskreis.

Was tun, wenn der Hund sich ständig kratzt?

Stellst du fest, dass dein Hund sich vermehrt am Ohr kratzt, ist es sehr wichtig, dass du der Ursache auf den Grund gehst – so kann der Juckreiz beispielsweise von Milben oder von einer Ohrenentzündung verursacht werden.

Der Auslöser für den Juckreiz sollte so bald wie möglich behandelt werden, da das übermäßige Kratzen die Beschwerden auf lange Sicht stark verschlimmern wird. Denn ständiges Kratzen führt dazu, dass die Haut gereizt wird. Durch die Krallen des Hundes können zudem beim Kratzen Verletzungen am Gehörgang oder der Ohrmuschel verursacht werden, und das Ohr kann zu bluten anfangen.

Warte darum nicht zu lange, sondern mach dich auf die Suche nach der Ursache für den Juckreiz – gegebenenfalls auch mit der Hilfe eines Tierarztes.

Wie erkennt man Ohrenentzündung beim Hund?

Eine Ohrenentzündung ist sehr schmerzhaft für den Vierbeiner und zeigt sich insbesondere dadurch, dass sich die Ohren heiß anfühlen, die Ohrmuschel gerötet ist und das Ohrenschmalz nicht nur eine gelbliche bis bräunliche Farbe annimmt, sondern zudem auch auffällig dickflüssig und übelriechend ist.

Doch auch am Verhalten des Hundes kann man eine Ohrenentzündung erkennen, da der Vierbeiner aufgrund des Juckreizes vermehrt seinen Kopf schüttelt beziehungsweise schief hält und sich ständig am Ohr kratzt oder reibt.

Je länger die Ohrenentzündung andauert, desto schmerzhafter wird sie für den Vierbeiner und desto empfindlicher werden seine Ohren. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass du früh mit ihm einen Tierarzt aufsuchst, damit schnell mit der Behandlung begonnen werden kann.

Was kann man gegen entzündete Ohren beim Hund machen?

Ein junger Tierarzt untersucht das Ohr des Pudels

Bei einer Ohrenentzündung ist es wichtig, dass du einen Tierarzt aufsuchst, da du ansonsten riskierst, dass die Entzündung von den Ohren aus weiter in das Innere des Schädels wandert und sich zu einer chronischen Erkrankung entwickelt.

Ohrenentzündungen werden in den meisten Fällen durch Bakterien ausgelöst. Es ist ganz normal, dass in den Hundeohren Bakterien vorhanden sind. Beim gesunden Hund kann das Immunsystem diese zuverlässig kontrollieren. Ist das Abwehrsystem des Vierbeiners jedoch angeschlagen, dann können sich die vorhandenen Bakterien, beispielsweise Staphylokokken, in kurzer Zeit extrem stark vermehren und dadurch eine Ohrenentzündung verursachen.

Doch auch beispielsweise ein Parasitenbefall, Pilze oder Allergien können im weiteren Verlauf zur einer Entzündung der Ohren führen. Bei einem entzündeten Gehörgang ist es unumgänglich, dass du einen Tierarzt aufsuchst – ganz egal, was der Auslöser dafür ist.

Bei Hunden besonders häufig ist die sogenannte Otitis externa, welche gemeinhin auch Ohrenzwang genannt wird. Dabei befindet sich die Ohrenentzündung ausschließlich am äußeren Teil des Ohres. Entzündet ist also üblicherweise das äußere Ohr wie auch der äußere Gehörgang, und in manchen Fällen zusätzlich die Ohrmuschel.

Von einer Selbstbehandlung solltest du unbedingt absehen. Denn Ohrreiniger für Hunde können die Ohrenentzündung im schlimmsten Fall noch schlimmer machen, wodurch sie sich unter Umständen auch auf das Innenohr ausbreitet.

Bringst du deinen Vierbeiner mit Verdacht auf eine Ohrenentzündung zum Tierarzt, wird dieser meist im ersten Schritt mit einem Othoskop einen Blick in die Ohren des Hundes werfen. Denn damit hat er die Möglichkeit, tief in das Hundeohr zu schauen und auf diesem Weg auch das Ausmaß der Entzündung beurteilen zu können.

So kann der Tierarzt in vielen Fällen auch die Ursache für die Entzündung des Ohres ausfindig machen und die richtige Therapie festlegen. Zur Linderung der Beschwerden kannst du, zusätzlich zu den Medikamenten, die der Tierarzt festlegt, ozonisiertes Olivenöl verwenden.

Wie erkenne ich Milben beim Hund im Ohr?

Hund mit infizierter Ohrmilbeninfektion

Leidet dein Vierbeiner unter Ohrmilben, kannst du dies daran erkennen, dass er seinen Kopf schief hält beziehungsweise oft schüttelt sowie sich mithilfe seiner Hinterpfoten ganz vorsichtig am Ohr kratzt. Zudem nimmt das Ohrschmalz eine schwarz-bräunliche Farbe an. Hat dein Hund Stehohren, dann kannst du zudem teilweise beobachten, dass er das befallene Ohr seitlich wegstreckt.

Die Ohrmilben nisten sich in der Regel im äußeren Gehörgang wie auch in der Ohrmuschel des Hundes ein. Darum versucht der Vierbeiner durch sein vorsichtiges Kratzen und Schütteln des Kopfes nicht nur, den Juckreiz zu lindern, sondern will dadurch auch die lästigen Parasiten loswerden. So kann man in vielen Fällen auch einen vermehrten Putzdrang feststellen und viele Hunde nagen auch ständig an ihren Ohren.

Der starke Juckreiz bei einem Milbenbefall kommt zum einen dadurch, dass sich die Milben bewegen, und zum anderen durch Allergene, welche im Milbenkot und im Milbenspeichel enthalten sind. Die Milben befallen den Wirtskörper, um sich dort von Wundsekreten und Hautschuppen ernähren zu können.

Es müssen nicht zwingend beide Ohren des Hundes mit der Milbe befallen sein, auch ein Befall von nur einem Ohr ist möglich. Durch die veränderte, schwarz-bräunliche Farbe des Ohrenschmalzes wie auch seiner krümeligen Konsistenz ist der Ohrmilbenbefall für Hundehalter am deutlichsten zu erkennen. Zudem wird auch die Produktion des Ohrenschmalzes durch den Milbenbefall deutlich erhöht.

Des Weiteren können Haarausfall an den Ohren wie auch Rötungen der Haut im Bereich der Ohrmuscheln auf den Befall mit Ohrmilben hindeuten. In manchen Fällen zeigen sich auch Verkrustungen oder Hautabschürfungen in der Ohrmuschel oder im Gehörgang des Vierbeiners. Diese Symptome kann man meist bei einem fortgeschrittenen Ohrmilbenbefall feststellen.

Ein erster Hinweis auf die Ohrmilben müssen aber nicht immer Hautveränderungen sein. Stattdessen kann auch ein verändertes Verhalten deines Hundes auf einen Milbenbefall hindeuten. Darum ist es wichtig, dass du Verhaltensveränderungen deines Lieblings schnell richtig deutest und zur Überprüfung deines Verdachts einen Tierarzt aufsuchst.

Zu diesen Verhaltensveränderungen gehört natürlich zum einen, dass der Hund sich ständig am Ohr kratzt. Doch auch allgemeine Unruhe des Vierbeiners kann auf einen Befall mit Ohrmilben hindeuten.

Was tun bei Ohrmilben beim Hund?

Ein Tierarzt untersucht das Ohr eines Labrador Retrievers

Bei Ohrmilben ist es angebracht, diese möglichst frühzeitig zu erkennen und zu behandeln – ein Besuch beim Tierarzt ist dabei unerlässlich. So können die Folgen eines lange Zeit unbehandelten Ohrmilbenbefalls für den Vierbeiner zu großem Leiden führen.

Denn die Milben vermehren sich immer mehr, wodurch die Beschwerden für deinen Vierbeiner auch immer schlimmer werden. Durch die Milben sowie insbesondere durch das Kratzen entstehen zudem Verletzungen und Krusten an den Ohren, in welche Bakterien eindringen und zu weiteren Erkrankungen führen können. Derartige bakterielle Infektionen können deshalb meist im weiteren Verlauf des Befalls entstehen.

Diese sogenannten Sekundärinfektionen können Beschwerden für den Vierbeiner bringen, welche viel schwerwiegender als der anfängliche Milbenbefall sind. So gehören zum Beispiel das Blutohr, eine Mittelohrentzündung wie auch Taubheit des Ohres zu typischen Sekundärinfektionen eines Milbenbefalls.

Aus diesem Grund ist es zum einen essenziell, seinen Hund stets aufmerksam zu beobachten, um die Symptome frühzeitig erkennen zu können. Zum anderen musst du unbedingt nach der Diagnose der Ohrmilben umgehend mit der Behandlung beginnen.

Ohrmilben werden meist von Otodectes cynotis verursacht – einer Milbenform, welche sich auf die Ohren des Hundes beschränkt. Sie gehört zu den Räudemilben. Darum hat der Hund bei Ohrmilben in den meisten Fällen auch nur mit einem Befall des äußeren Gehörgangs sowie der Ohrmuschel zu kämpfen.

Bringst du deinen Vierbeiner mit einem Ohrmilbenverdacht zum Tierarzt, wird dieser das Ohr deines Lieblings genauer unter die Lupe nehmen. In einem ersten Schritt überprüft er in der Regel, ob sich Verkrustungen oder Ohrenschmalz im Ohr befinden. Denn insbesondere die Verkrustungen weisen auf einen Befall mit Ohrmilben hin.

Als weiteren Schritt kann der Tierarzt ein Gerät, mit welchem er den äußeren Gehörgang des Hundes untersuchen kann, Otoskop genannt, in Kombination mit einer Lupe verwenden. Das Otoskop hat ein Licht, welches die Ohrmilben aktiver macht und hervorlockt. Auf diesem Weg hat er die Möglichkeit, die Milben im Ohr sichtbar zu machen.

Um die Diagnose des Milbenbefalls wirklich abzusichern, wird zuletzt aus dem Ohr ein Abstrich genommen. Dieser kann unter dem Mikroskop auf Milben und Milbeneier untersucht werden.

Behandlung der Ohrmilben

Wurden Ohrmilben festgestellt, dann ist es wichtig, den Befall zwar für den Hund schonend und sanft, aber gleichzeitig auch möglichst effektiv, zu behandeln. Weil der Überlebenszyklus der Milben circa 21 Tage umfasst, ist die Behandlung der lästigen Parasiten langwieriger. Zudem müssen auch die immer wieder aus den Eiern schlüpfenden Milben regelmäßig und zeitnah abgetötet werden.

Dazu werden häufig Spot-on Präparate verwendet, welche in den Nacken des Hundes aufgetragen werden müssen. Sogenannte Akarizide, welche lokal wirken, töten die Milben zuverlässig ab. Falls bereits Sekundärinfektionen vorhanden sind, müssen diese unter Umständen mit Antibiotika behandelt werden.

Zusätzlich ist es für eine schnelle Linderung der Beschwerden notwendig, dass du die Ohren deines Vierbeiners täglich mit einem milden Pflegemittel pflegst wie auch reinigst. Denn dadurch können die Milben aus den Ohren entfernt werden, was auch zur Folge hat, dass das lästige Jucken aufhört. Auf diesem Weg kannst du die Gefahr von durch das ständige Kratzen entstehenden Sekundärinfektionen stark senken.

Wichtig bei Milben ist zu beachten, dass sie nicht wirtsspezifisch sind. Das bedeutet, dass sie auch mehrere Wochen ohne Wirt überleben können. Zudem sind sie hochansteckend. Darum ist es sehr wichtig, dass du während der Behandlung alles, womit der mit Milben befallene Vierbeiner in Berührung kommt, regelmäßig wäschst beziehungsweise desinfizierst. Nur so kannst du vermeiden, dass er sich immer wieder mit den Milben ansteckt.

Gibt es in deinem Haushalt weitere Haustiere, dann ist es zudem unbedingt erforderlich, dass auch sie gegen die Milben behandelt werden. Nur so kann ein erneuter Ohrmilbenbefall effektiv vorgebeugt werden und der Kampf gegen die Milben erfolgreich sein. Beachte allerdings, dass für Katzen in der Regel andere Präparate gegen die Ohrmilben als für Hunde benötigt werden.

Möchtest du noch mehr über Ohrmilben beim Hund erfahren, dann klick hier.

Mein Hund kratzt sich ständig am Ohr: Leidet er unter einem Flohbefall?

Ein brauner Hund sitzt im Gras und kratzt

Doch Milben sind nicht die einzigen Parasiten, welche einen starken Juckreiz an den Ohren des Hundes verursachen können. Auch Flöhe sind ein häufiges Problem bei Vierbeinern.

Hat dein Hund kurze Haare, dann kannst du einen Flohbefall recht einfach erkennen. Kämme deinen Liebling dazu einfach mit einem Flohkamm. Hat er Flöhe, bleiben auf dem Kamm entweder kleine schwarze Kümmel, bei welchen es sich um Flohkot handelt, oder aber erwachsene Flöhe, zurück.

Falls dein Hund lange Haare hat, sind die Flöhe meist nicht so einfach zu finden. Konntest du mit dem Flohkamm keine Hinweise auf Flöhe entdecken, solltest du deinen Vierbeiner genau beobachten. Denn Flöhe tummeln sich besonders gerne hinter den Ohren des Hundes oder laufen auch häufig über die Nase des Vierbeiners.

Ein weiteres Indiz für einen Flohbefall ist, dass hier nicht nur die Ohren des Vierbeiners jucken. Stattdessen kannst du in der Regel feststellen, dass sich dein Liebling am ganzen Körper kratzt.

Hast du bei deinem Vierbeiner einen Befall mit Flöhen festgestellt, dann ist es wichtig, dass du kontrollierst, ob sich die Flöhe auch in den Ohren eingenistet haben. Besonders wenn dein Hund Schlappohren hat, ist dies nicht unwahrscheinlich.

Dazu musst du vorsichtig die Innenseiten der Ohren deines Hundes wie auch den Anfang des Gehörgangs kontrollieren und säubern. Verwende dazu aber keinesfalls Ohrenstäbchen, da du damit dem Ohr deines Vierbeiners Verletzungen zufügen kannst! Stattdessen ist ein Tupfer oder ein weiches Tuch zusammen mit einem speziellen Hundeohrreiniger gut dafür geeignet.

Bei richtiger Behandlung mit einem Mittel gegen Flöhe dauert es in etwa sechs Wochen, bis der Hund frei von Flöhen ist. Denn genauso wie bei den Milben auch müssen immer wieder die neu schlüpfenden Flöhe abgetötet werden. Wichtig ist, dass der komplette Hundekörper, auch die Ohren, behandelt wird, damit keine Flöhe zurückbleiben, welche sich wieder weiter vermehren können.

Genauso solltest du unbedingt alle Gegenstände, mit welchen dein Vierbeiner in Berührung kommt, regelmäßig gründlich reinigen, um eine Wiederansteckung zu vermeiden. So musst du beispielsweise das Hundebett wie auch die Decken deines Vierbeiners bei 60 Grad waschen. Alles, was nicht gewaschen werden kann, muss mit einem entsprechenden Mittel gegen Flöhe behandelt werden – auch Kokosöl ist wirksam gegen die kleinen Parasiten.

Mein Hund kratzt sich ständig am Ohr: Zeckenbefall

Die Zecke sitzt auf einem Ohr bei einem Hund

Auch Zecken sind Parasiten, welche das Ohr deines Vierbeiners befallen und einen Juckreiz auslösen können. In diesem Fall kannst du das Problem aber sehr schnell beseitigen.

Denn der erste Schritt, wenn du feststellst, dass sich dein Vierbeiner übermäßig an den Ohren kratzt, sollte sein, diese genauer unter die Lupe zu nehmen. Machst du dies, wirst du die Zecke auch entdecken.

Nun kannst du sie vorsichtig mithilfe einer Zeckenzange entfernen. Wichtig ist, dass du darauf achtest, dass nicht ein kleiner Teil der Zecke in der Haut zurückbleibt, da dies Entzündung verursachen kann.

Häufig juckt die Stelle auch nach dem Entfernen der Zecke für eine Weile stark. Um den Juckreiz zu lindern, kannst du ein Mittel auftragen, welches die Haut beruhigt. Denn kratzt dein Vierbeiner an der Wunde, riskierst du, dass sie sich entzündet.

Mein Hund kratzt sich ständig am Ohr: Fliegen als Ursache

Insbesondere wenn dein Hund Stehohren hat, können auch Fliegen die Ursache für juckende Ohren sein. Denn in bestimmten Regionen gibt es Fliegen, die beißen. Bei Tieren machen sie dies meist an den Ohren, da diese ungeschützter als der übrige Körper sind – darum bekommen häufig auch Pferde einen Fliegenschutz in Form von Stoffohren auf ihre Ohren.

Denn die beißenden Fliegen setzen sich an den Rand der Ohrmuschel oder auf die Ohrspitzen und beißen den Hund, um an das Blut zu gelangen. Dadurch entstehen kleine, offene Stellen. Der Hund will die Fliegen natürlich loswerden, weshalb er sich an den Ohren kratzt.

Dies hat aber häufig zur Folge, dass die kleinen offenen Stellen, welche durch die Fliegen verursacht wurden, größere Hautirritationen werden, welche zu einem starken Juckreiz führen. Außerdem können dadurch auch kleine Schwellungen und Haarausfall an den betroffenen Stellen auftreten.

Wurde dein Vierbeiner von Fliegen an den Ohren gebissen, dann solltest du sie gründlich reinigen und die Hautirritationen mit einem pflegenden Mittel beruhigen, damit der Juckreiz gelindert wird und die Verletzungen verheilen können.

Befindest du dich mit deinem Vierbeiner in einer Region, in welcher es diese Art von Fliegen gibt, kannst du dem Befall allerdings auch vorbeugen. Insbesondere ätherische Öle sind hier sehr nützlich, da die natürlichen Stoffe die Fliegen abhalten.

Mein Hund kratzt sich ständig am Ohr: Fremdkörper im Ohr

Der Beagle kratzt sich am Ohr

Auch Fremdkörper, welche in das Hundeohr gelangt sind, können verantwortlich für den Juckreiz sein. Dabei kann es sich zum Beispiel um eine Granne oder auch um Sand handeln. Beim Spaziergang ist es schnell passiert, dass etwas im Ohr des Vierbeiners landet, ohne dass man als Hundebesitzer etwas davon mitbekommt.

Diese Fremdkörper kommen meist nicht von selbst wieder aus dem Ohr heraus. Bemerkst du darum nach einem Spaziergang, dass dein Vierbeiner sich ständig am Ohr kratzt, sein Ohr über den Boden reibt oder aber ständig seinen Kopf schüttelt, solltest du mit ihm einen Tierarzt aufsuchen.

Denn der Tierarzt hat die Möglichkeit, mit einem Othoskop einen genauen Blick in den Gehörgang deines Hundes zu werfen. Insbesondere Grannen gelangen häufig sehr tief in die Ohren, und können dort unentdeckt schmerzhafte Entzündungen verursachen. Der Tierarzt kann vorhandene Fremdkörper in der Regel problemlos wieder aus den Ohren entfernen.

Mein Hund kratzt sich ständig am Ohr: Hautpilze als Auslöser

Doch auch Hautpilze können die Ursache für einen starken Juckreiz am Ohr des Hundes sein. Hautpilze werden durch Sporen verursacht, welche sich im Fell beziehungsweise auf der Haut des Hundes festsetzen und sich dort vermehren. Speziell Mikrosporum canis, Trichophyton gypseum sowie Trichophyton mentagrophytes befallen Hunde.

Der Hautpilz befällt meist zu Beginn die Ohren, das Gesicht und die Vordergliedmaßen des Vierbeiners. Wird er allerdings nicht behandelt, dann breitet sich der Pilz über den gesamten Körper des Hundes aus.

Darum ist es sehr wichtig, den Hautpilz möglichst frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Du kannst den Pilzbefall dadurch erkennen, dass sich dein Vierbeiner vermehrt kratzt und unter kreisrundem Haarausfall zu leiden hat. Auch kreisrunde Rötungen sind typisch für einen Hautpilzbefall.

Beachte auch, dass es sich beim Hautpilz um Zoonosen handelt. Das bedeutet, dass er von dem befallenen Hund auf einen anderen Hund, aber auch auf den Menschen übertragen werden kann. Aus diesem Grund ist bei einem Hautpilzbefall deines Vierbeiners auf eine einwandfreie Hygiene im Haushalt zu achten und insbesondere bei kleinen Kindern, welche sich viel auf dem Boden aufhalten und alles berühren, ist große Vorsicht geboten.

Mein Hund kratzt sich ständig im Ohr: Hefepilze als Auslöser

ein Hund mit einer Ohrenentzündung

Auch Hefepilze können einen starken Juckreiz und somit ein vermehrtes Kratzen am Ohr verursachen. Es ist ganz normal, dass eine gewisse Anzahl an Hefepilzen auf der Haut des Hundes vorhanden ist. Dies ist bei einem gesunden, normal funktionierenden Immunsystem auch überhaupt kein Problem.

Wenn dein Hund allerdings an einem schwachen oder überaktiven Immunsystem leidet, kann sich der Hefepilz unter Umständen stark vermehren und so zu einem ernsthaften Problem für die Gesundheit deines Vierbeiners werden. Ein überaktives Immunsystem entsteht vor allem bei Allergien, weshalb es für eine erfolgreiche Behandlung des Hefepilzes unbedingt erforderlich ist, herauszufinden, was die Allergie beim Hund auslöst.

Malassezia pachydermatis gehört ebenfalls zu den Hefepilzen. Auch die Malassezien kommen bei einem gesunden Hund in geringer Menge auf der Haut vor, eine Malassezien-Dermatitis, also eine übermäßige Vermehrung dieser Hefepilze ist als Folgeerkrankung einer anderen Krankheit, welche die Haut des Hundes schädigt, möglich. Ist nur der äußere Gehörgang infiziert, nennt man dies Malassezien-Otitis.

Eine Schädigung der Hundehaut, welche zu einer übermäßigen Vermehrung der Malassezien führen kann, kann von verschiedenen Auslösern verursacht werden. Dazu gehören insbesondere eine Immunschwäche, Allergien sowie Medikamente. Doch auch hormonelle Erkrankungen und Parasiten können zu einer Schädigung der Haut führen.

Auch sind Hunde, welche Hängeohren oder viele Hautfalten haben, öfter betroffen. Denn dort herrscht eine erhöhte Feuchtigkeit, welche die Vermehrung von Pilzen begünstigt.

Der Hefepilz macht sich zum einen dadurch bemerkbar, dass der Vierbeiner an einem starken Juckreiz leidet. Zum anderen gibt es aber einen viel eindeutigeren Hinweis auf den Hefepilzbefall. So erkennt man diesen hauptsächlich durch einen starken, unangenehmen Geruch. Dieser ist stechend, muffig, aber gleichzeitig auch leicht süßlich. Zudem sind die mit dem Pilz befallenen Stellen fettig und schmierig sowie gerötet.

Für eine erfolgreiche Behandlung des Hefepilzes ist nicht nur die Bekämpfung der Ursache erforderlich, sondern auch der Pilz an sich muss bekämpft werden. Dazu wird ein Antipilzmittel benötigt. Sind die Gehörgänge befallen, ist eine Behandlung mit Ohrentropfen üblich.

Genauere Informationen zur Diagnose, der Behandlung wie auch den Folgen der Nichtbehandlung von einer Hefepilzinfektion beim Hund erhältst du hier.

Mein Hund kratzt sich im Ohr: Allergien als Ursache

Zusätzlich zu den bereits genannten Ursachen für juckende Ohren beim Hund kann auch eine Allergie der Auslöser dafür sein. Konnten also alle anderen Ursachen, welche zu dem ständigen Kratzen am Ohr führen könnten, ausgeschlossen werden, dann leidet dein Vierbeiner vermutlich an einer Allergie. Nun gilt es herauszufinden, an welcher.

1. Futtermittelallergie

Der Hund frisst aus der Hand der Frau

Hat dein Hund eine Futtermittelallergie, dann reagiert er auf ein oder mehrere Bestandteile seines Futters allergisch. Diese Allergie macht sich in manchen Fällen durch Hautirritationen und Juckreiz bemerkbar.

Um die Beschwerden lindern zu können, ist es unumgänglich, herauszufinden, wogegen genau der Vierbeiner allergisch ist. Dazu hast du zwei Möglichkeiten.

Die eine Möglichkeit ist die Ausschlussdiät, welche sehr langwierig ist und auch von dir als Hundehalter einiges an Disziplin und Durchhaltevermögen abverlangt. So musst du hierbei für mindestens sechs Wochen das Futter deines Vierbeiners komplett umstellen.

Denn es ist zum einen wichtig, dass dein Vierbeiner Hundefutter frisst, welches Kohlenhydrate und Eiweiße enthält, die dein Hund noch nie zu fressen bekommen hat. Zum anderen darf während dieser Testzeit ausschließlich dieses Futter verfüttert werden, auf die Gabe von Essensresten, Leckerlis und Kauknochen ist unbedingt zu verzichten. Nur so kannst du eine Verfälschung des Ergebnisses verhindern.

Wenn sich die Symptome des Vierbeiners während dieser Zeit verbessern, ist davon auszugehen, dass er an einer Futtermittelallergie leidet. Nun ist es wichtig, herauszufinden, wogegen genau er allergisch reagiert. Dazu muss ein sogenannter Provokationstest durchgeführt werden, bei welchem mittels einer Liste über negative und positive Reaktionen mit der Zeit der Auslöser für die Allergie gefunden werden kann.

Die andere Möglichkeit, um festzustellen, ob dein Vierbeiner an einer Futtermittelallergie leidet, ist, in der Dickdarm-Schleimhaut einen Allergietest durchzuführen. Großer Vorteil von dieser Möglichkeit ist, dass hierbei innerhalb von kurzer Zeit der Auslöser, welcher für die allergischen Reaktionen verantwortlich ist, gefunden werden kann.

Beim Allergietest in der Dickdarm-Schleimhaut injiziert der Tierarzt den Bestandteil der Nahrung, bei welchem vermutet wird, dass er für die allergischen Reaktionen verantwortlich ist, in die Schleimhaut vom Dickdarm. Nun überprüft er die Reaktion der Schleimhaut mithilfe eines Endoskops. In manchen Fällen ist es zusätzlich notwendig, Gewebeproben aus der Schleimhaut zu entnehmen.

Ein großer Nachteil vom Allergietest in der Schleimhaut des Dickdarms ist allerdings, dass der Hund dazu eine Vollnarkose bekommen muss. Zudem sind mit diesem Test noch einige weitere gesundheitliche Risiken verbunden. Aus diesem Grund schrecken viele Hundehalter vor dieser Möglichkeit zurück, und der Test wird nur in seltenen Fällen durchgeführt.

Bei den meisten Hunden wird sich für die Ausschlussdiät entschieden, bei welcher meist ein Ernährungsberater hinzugezogen wird.

2. Umweltallergie (Atopische Dermatitis)

Der Hund kratzt in der Natur

Doch die allergische Reaktion und das damit verbundene häufige Kratzen am Ohr muss nicht zwingend von einer Allergie gegen einen Bestandteil des Hundefutters stammen. Stattdessen kann auch die atopische Dermatitis, Umweltallergie genannt, für die allergische Reaktion sorgen.

Dabei ist der Vierbeiner gegen Pollen, Schimmelpilze oder aber Milben (Gras-, Futter- oder Staubmilben) allergisch. Je nachdem, wogegen genau der Vierbeiner allergisch reagiert, kann sich die Allergie auch nur saisonalbedingt zeigen – beispielsweise wenn gerade bestimmte Pollen, auf die der Hund allergisch reagiert, fliegen. Ist er beispielsweise gegen ganzjährig vorhandene Milben allergisch, dann zeigen sich die Beschwerden in der Regel auch ganzjährig.

Diese Allergie zeigt sich durch einen starken Juckreiz an bestimmten Stellen, worauf der Vierbeiner mit vermehrtem Schlecken, Knabbern und Kratzen reagiert. Insbesondere die Ohren, die Schnauze wie auch der Kopf sind häufig von diesen stark juckenden Stellen betroffen.

Besteht der Verdacht, dass auch dein vierbeiniger Liebling an der atopischen Dermatitis leidet, dann können verschiedene Tests diese Annahme bestätigen. Insbesondere ein spezieller Hauttest oder ein serologischer Allergietest, bei welchem es sich um einen Bluttest handelt, sind sinnvoll. Denn bei diesen beiden Tests kann das Allergen, welches beim Hund die Reaktionen auslöst, herausgefiltert werden.

Wurde bei deinem Vierbeiner die Umweltallergie bestätigt, dann ist eine Desensibilisierung ratsam. Diese Methode ist bei circa 70 Prozent der Hunde von Erfolg gekrönt – sie reagieren nach einer gewissen Zeit also nicht mehr auf den allergieauslösenden Stoff.

Falls die Desensibilisierung bei deinem Vierbeiner allerdings nicht anschlägt, beziehungsweise während der Zeit der Desensibilisierung, ist es zudem ratsam, dass du ihm in seinem Leiden ein wenig Linderung verschaffst. Reagiert er beispielsweise auf Pollen allergisch, solltest du dir angewöhnen, diese regelmäßig – insbesondere nach Spaziergängen – mit klarem Wasser abzuwaschen.

Um zusätzlich den Juckreiz an den betroffenen Hautstellen zu lindern, helfen neben speziellen Ohrentropfen für die Ohren und Lotionen für die betroffenen Hautpartien, auch Hausmittel. So kannst du neben Kamillentee und Fenchelsamen auch verdünnten Apfelessig regelmäßig auf die betroffenen Stellen auftragen.

Mein Hund kratzt sich ständig am Ohr: Hausmittel

Die Frau putzt die Ohren des Hundes

Wenn du feststellst, dass dein Hund sich ständig am Ohr kratzt, können verschiedenste Hausmittel gegen den Juckreiz helfen. Beispielsweise sind unter Umständen Kamillentee, Fenchelsamen, verdünnter Apfelessig, Kokosöl wie auch ozonisiertes Olivenöl geeignet.

Beachte allerdings, dass die Hausmittel nur leichte Beschwerden an den Hundeohren beseitigen können. Bei schwerwiegenderen Problemen oder Entzündungen der Ohren kommst du nicht um einen Besuch beim Tierarzt sowie der Gabe von Medikamenten herum.

Zeigt sich durch die Anwendung von Hausmitteln also nicht nach kurzer Zeit eine deutliche Besserung der Beschwerden, solltest du unbedingt einen Tierarzt aufsuchen. Denn eine gute Ohrenpflege ist sehr wichtig, und durch eine fachgerechte Behandlung kannst du deinem Vierbeiner viele Schmerzen ersparen.

Leidet dein Vierbeiner an einer Ohrenerkrankung, welche mit herkömmlichen Medikamenten behandelt werden muss, ist aber in vielen Fällen auch die Verwendung von Hausmitteln zu empfehlen. Denn diese können während der Abheilungsphase die Beschwerden häufig lindern.

Mein Hund kratzt sich ständig am Ohr: Vorbeugung

Um einer Erkrankung der Ohren deines Vierbeiners vorzubeugen, ist es wichtig, seine Ohren regelmäßig zu reinigen und zu pflegen. Am besten verwendest du dazu ein mildes Pflegemittel, welches extra für das Hundeohr entwickelt wurde. Keinesfalls solltest du hierfür allerdings ein Wattestäbchen verwenden, da damit das empfindliche Trommelfell beschädigt werden kann.

Durch diese regelmäßige Pflege wirst du auch schnell erkennen, wenn sich etwas an den Ohren deines Vierbeiners verändert. Dadurch kann in den meisten Fällen eine Erkrankung der Ohren bereits im Anfangsstadium erkannt werden, wodurch du deinem Vierbeiner viele Schmerzen ersparen kannst.

Wachsen bei deinem Hund die Haare bis tief in seine Ohren hinein, dann solltest du sie regelmäßig abschneiden beziehungsweise abschneiden lassen. Genauso sollten auch die Haare an den Behängen, vor allem die Haare, welche sich an den Innenseiten der Ohrmuscheln befinden, regelmäßig gekürzt werden.

Dies ist insbesondere beim Spaniel und beim Pudel notwendig. So kannst du gewährleisten, dass ausreichend Luft an das Hundeohr gelangt.

Wenn dein Vierbeiner liebend gern im Boden gräbt oder eine kleine Wasserratte ist, dann solltest du es dir angewöhnen, seine Ohren im Anschluss zu trocknen beziehungsweise zu säubern. Trockne dazu mit einem fusselfreien Tuch vorsichtig die Ohrmuschel ab.

Wickel dann ein dünnes Papiertuch um deinen Finger und wische die Ohrmuschel vorsichtig aus, um den Dreck zu entfernen. Denn Schmutz beziehungsweise Sand, wie auch Wasser, begünstigen, dass sich Pilze und Bakterien im Hundeohr stark vermehren.

Wichtig ist allerdings hierbei, dass du nur die Ohrmuschel säuberst, und nicht bis in den Gehörgang vordringst. Denn dieser sollte ausschließlich vom Tierarzt gereinigt werden. Ist der Gehörgang stark verschmutzt, ist unter Umständen sogar eine Reinigung mittels einer speziellen Saug- und Spültechnik, bei welcher der Vierbeiner unter Narkose gesetzt werden muss, notwendig.

Mein Hund kratzt sich ständig am Ohr Das hilft bei juckenden Ohren

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